"Ich würde gerne glauben, dass sie wahr sind. Aber ich kann es nicht, bis mir jemand die echten Beweise zeigt" (Scott Kelly).

Bei dem kürzlichen öffentlichen Meeting der NASA zu deren UAP-Studie war auch der ehemalige NASA-Astronaut Scott Kelly Teil des Panels, der sich während der Veranstaltung auch zu Wort meldete. Kelly ist kein Unbekannter, war er doch Kampfpilot, Space Shuttle-Pilot und Kommandant der ISS.

Während der Veranstaltung meldete er sich zu Wort und berichtete von eigenen Erfahrungen und den Täuschungsmöglichkeiten, denen auch Astronauten und Piloten unterliegen können. Dazu gab er ein eigenes Erlebnis während eines Einsatzes in einer F-14 an, bei dem sein Co-Pilot dachte, dass sie an einem UFO vorbei geflogen wären. Nachdem sie umdrehten, um nachzusehen, stellte es sich als ein „Bart Simpson“-Ballon heraus.

Es gibt zu wenige gut dokumentierte UFO-Berichte, eine mangelhafte Datenqualität und Instrumente, die derzeit nicht für die Erfassung der gesuchten Phänomene geeignet sind. Die vorhandenen Daten und Zeugenaussagen reichen somit nicht aus, um derzeit schlüssige Beweise für die Natur und den Ursprung jedes einzelnen Ereignisses zu liefern, „wir brauchen bessere Daten“. Das war die zentrale Schlussfolgerung des öffentlichen Meetings der unabhängigen NASA UAP-Arbeitsgruppe UAPIST („Unidentified Anomalous Phenomena Independent Study Team“) am 31. Mai 2023, das im NASA Livestream mitverfolgt werden konnte. Im Anschluss gab es noch eine Pressekonferenz, die per Audiostream übertragen wurde. Am Ende des Beitrags findet sich das YouTube-Video der NASA vom kompletten Meeting.

Wie ist das Interesse an UFOs in (US-)akademischen Kreisen, was weiß man darüber und was denkt man dort über das Thema? Was hält man von den aktuellen Entwicklungen im Rahmen der Regierungsinitiative und wie bewertet man die journalistische Berichterstattung? Wie bewertet man die akademische (eigene) Beteiligung an der UFO-Forschung? Gibt es eigene Sichtungserfahrungen?

Diesen und weiteren Fragen wollte eine neue Studie der University of Louisville in Kentucky nachgehen und startete eine Umfrage an US-amerikanischen Universitäten. Insgesamt wurden knapp 40.000 Lehrkräfte und ranghohe Akademiker an 144 Universitäten angeschrieben, darunter Physiker, Astronomen, Ingenieure, Natur- und Geisteswissenschaftler, um an einer Onlineumfrage teilzunehmen, die u.a. die oben genannten Frage umfasste.

Newly published: A new book in the form of a unique compendium in which 60 authors from 14 countries focus on the eyewitness as an authoritative source of information on extraordinary observations. Both scientists and experienced UFO researchers have contributed articles to this book, which also addresses current issues and discussions and also takes a look at known UFO incidents. The extensive collection of essays also shows that scientists from various fields have been studying and publishing on the subject for a long time.

A little teaser: there will be a spin-off to this book in a few months, in the form of a preliminary bibliography on the subject, which I am working on together with the editor Vicente Juan Ballester-Olmos and Ulrich Magin. This was originally intended to be part of the book, but due to the growing size of both the book and the bibliography itself, we will be publishing it separately this fall.

The book is available as a free download exclusively on Academia (PDF) (registration required), but can also be purchased as a print version (softcover, A4 format, 711 pages) in both black and white (€60) and color (€69) from the Italian publisher UPIAR.

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