- Lesen Sie dazu auch unseren Update-Artikel mit Diskussion der möglichen Theorien! -

Die irische Luftfahrtbehörde untersucht aktuell Berichte über ein unbekanntes Flugobjekt (UFO), nachdem Piloten mehrerer Passagierflugzeuge berichtet hatten, dass sie vor der Küste Irlands ein oder mehrere Objekte gesehen haben.


Piloten melden helle Objekte über Irland (Symbolfoto, Quelle: Getty Images/bearbeitet)

Am Freitag dem 09.11. melden Piloten dreier Passagierflugzeuge über der Südwestküste von Irland mindestens ein helles und schnell fliegendes, unbekanntes Flugobjekt. Die irische Flugsicherheitsbehörde will den Vorfall untersuchen und die Frage klären, was die Piloten möglicherweise gesehen haben. Der erste Funkspruch ging um 06:47 Uhr von der Pilotin eines British Airways Fluges aus Montreal (BA94) bei der Flugverkehrskontrolle Shannon ein, die sich erkundigte, ob irgendwelche Militärmanöver im Gange seien. Erst nach 15 Sekunden kommt die Antwort, dass keine Militärmanöver stattfänden und auf den Radarschirmen nichts zu sehen sei. Die Pilotin erwiderte, dass das Objekt sich schnell bewege, worauf der Fluglotse sie fragte, ob das Objekt neben ihr fliegen würde. Die Pilotin beschrieb daraufhin wie sie das Objekt auf ihrer linken Seite gesehen habe und es mit großem Tempo nach Norden abflog. Sie beschrieb es als "sehr helles Licht", das "mit sehr hoher Geschwindigkeit verschwand". Sie hätten sich daraufhin gefragt, was es gewesen sein könnte, und dass es nicht auf einem Kollisionskurs gewesen zu sein schien.

Am vergangenen Montag (17.09.) wurde in der Sendung Galileo auf Pro7 u.a. auch auf die so genannten Marfa-Lichter eingegangen. Hierbei handelt es sich um einen Hotspot vermeintlich mysteriöser Lichter, der neben den Brown Mountain-Lichtern und den Hessdalen-Lichtern zu den drei international bekanntesten Hotspots derartiger Lichtphänomene zählt, auf die auch der UAP-Begriff referenziert. Der Galileo-Beitrag dazu kann derzeit noch online in der Mediathek abgerufen werden.
Insgesamt kann man festhalten, dass der kurze Beitrag die wesentlichen Aspekte des Phänomens in komprimierter Art und immerhin ohne allzugroße Effekthascherei oder Mystifizierung darstellt, trotz des wohl unvermeidlichen Schlusssatzes "Es bleibt ein mysteriöses Phänomen", des auch aus der früheren und sehr durchwachsenen Galileo Mystery-Reihe bekannnten Moderators. Wir möchten Ihnen hier einen umfassenderen Überblick über das Phänomen geben und insbesondere auch die Frage behandeln, wie mysteriös ist das Phänomen wirklich?

Marfa-Lichter, Illustration. Quelle: Steve Baxter, Flickr

Das in Anlehnung an den Animationsfilm "Ab durch die Hecke" als "Steve" getaufte Leuchtphänomen am Nachthimmel, das bereits letztes Jahr für Aufsehen sorgte (wir berichteten), gibt weiterhin Rätsel auf. Offenbar handelt es sich dabei doch nicht, wie zuerst gemutmaßt, um eine Polarlicht-Variante. Neue Satellitendaten zeigen, dass das Aufleuchten dieser rötlichen Lichtstreifen nicht von den sonst üblichen Teilchenströmen in der oberen Atmosphäre begleitet wird. Was dieses atmosphärische Leuchten stattdessen auslöst, bleibt aber weiterhin unbekannt. Forscher spekulieren nun darüber, ob es sich um eine Variante des "Airglow" (deutsch: Nachthimmellicht) handeln könnte, oder um etwas noch völlig Unbekanntes.

Rötlicher Lichtstreifen des Steve-Phänomens über Kanada, rechts am Horizont das ferne Leuchten eines normalen Polarlichts (c Ryan Sault)

Unter diesem Titel erschien auf dem Statistik-Portal statista vor kurzem eine statistische Auswertung zu UFO-Sichtungs-meldungen des National UFO Reporting Center in den USA, seit dem Jahr 1990 bis heute. Nach einem nahezu kontinuierlichem Anstieg der Meldungen seit 1995 und einem überproportionalem Hoch in den Jahren 2012, 2013 und 2014 (Höchststand 2014 mit 8670 Meldungen), gibt es seit 2015 einen anhaltend starken Rückgang der dort eingehenden Sichtungsmeldungen. 2018 bewegt sich bislang, ausgehend vom aktuellen Stand, auf dem eher niedrigen Niveau Ende der 1990er Jahre. Die folgende statista-Grafik zeigt den Verlauf der NUFORC-Sichtungsmeldungen.

UFO-Sichtungen international (statista)

SETA - Spurensuche nach dem extrasolaren Monolithen

Als das Akronym SETA (Search for ExtraTerrestrial Artifacts/Suche nach extraterrestrischen Artefakten) 1983 erstmals Erwähnung fand, waren alle bisherigen vier offiziellen (erfolglosen) Suchläufe nach außerirdischen Artefakten bereits wieder Vergangenheit. Seither ist es ruhig geworden um SETA. Doch nach Jahren der Stagnation und Resignation mehren sich wieder die Stimmen, die verstärkt für eine Suche nach extraterrestrischen Artefakten innerhalb und außerhalb unseres Sonnensystem plädieren.
In der sechsteiligen Arikelserie "SETA - Spurensuche nach dem extrasolaren Monolithen" auf Telepolis behandelt der Autor Harald Zaun alle Aspekte der Suche nach extraterestrischen Artefakten innerhalb und außerhalb des Sonnensystems sowie ebenso das Thema Superzivilisationen und deren mögliche Spuren, wie Dyson-Sphären und die Xenoarchäologie.

Asteroidengürtel (NASA)

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