UFO Echo KW 18/2023

Auch in der KW 18 gab es weniger Berichte als in der jüngeren Vergangenheit. Und hätte es nicht eine neuerliche Meldung über einen weiteren Ballon, der über Hawaii in Richtung Mexiko flog, und eine erstaunliche Ausstellung der Berliner Museen gegeben, die in etlichen Medien aufgegriffen wurde, könnten wir uns diese Ausgabe des UFO-Echos fast sparen.

Ballone, die heimlichen UFO Stars

Nach dem gewaltigen Hype um den Spionageballon aus China und anderen, wahrscheinlich privat gestarteten, Ballons, wurde nun wieder ein solches stilles Fluggerät entdeckt. Ob es sich dabei ebenfalls ein in China gestarteter Ballon kam konnte bisher nicht eruiert werden. Die US-Luftabwehr verfolgte das Objekt und konnte aber schnell Entwarnung geben, da es keine sensiblen Gebiete überflog und in Richtung Mexiko weiter driftete. Eins machen uns diese Storys allerdings bewusst. Bei den früheren UFO-Projekten der USA, wie z.B. Blue Book, waren bei den Erklärungen immer ein größerer Anteil an Ballons dabei und immer wieder wurde seitens der Ufologie gemeint, dass dies niemals der Fall sein könne. Selbst das Objekt in Roswell konnte als Spionageballon des (damals geheimen) Projekt Moguls identifiziert werden. Trotzdem wird dies auch heute noch von UFO-Freaks auf der ganzen Welt negiert. Ob die diesjährigen Ereignisse dies ändern können bleibt deshalb zu bezweifeln.

» News: "UFO-Alarm in den USA"

Luftschiffe Made in China

Dazu passt eine Meldung, in der über neuentwickelte Luftschiffe berichtet wird, die wahrscheinlich durch das chinesische Militär in Auftrag gegeben wurden. Ob dies nun eine Erweiterung des Ballonprojekts ist, oder dieses gar ablösen könnte, ist nicht bekannt. Es gab in der Vergangenheit auch bei uns Projekte die Schwertransporte per Luftschiff möglich machen sollten. Die USA sind alarmiert und werden das ganze sicher weiter im Auge behalten.

» Frankfurter Rundschau: "U-Boot der Lüfte"

Historische UFOs

Heute sind die Möglichkeiten der aktuellen Nachrichtengewinnung nahezu unbegrenzt. Egal wo und wann in der Welt etwas passiert kann man es Minuten später auf sozialen Medien und weiteren Quellen im WWW finden. In vergangenen Jahrhunderten war dies nicht der Fall. Vor allem ab dem 15. Jahrhundert bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es eine andere Form Nachrichten über besondere Ereignisse unter die Bevölkerung zu bringen. Dies geschah in Form von sogenannten Flugschrifften, die man durchaus als frühe Form der Zeitung nennen kann. In diesen Flugschrifften wurden auch oft von geheimnisvollen Ereignissen geschrieben, die fantasievoll illustriert wurden. So spielten Geistererscheinungen, Blutregen oder seltsame Phänomene am Himmel oft eine Rolle. Getreu dem Motto "Das Auge sieht, was es sehen will", werden manche dieser Flugschriften seit langem auch für UFO-Sichtungen herangezogen. Volkskundliche Erkenntnisse werden dabei beiseite geschoben.
Nun gibt es in Berlin eine Ausstellung, die solche Flugschriften zeigt und am Ende einen Vergleich mit dem modernen UFO- Phänomen heranzieht. Ob die Macher der Ausstellung nun meinen, dass sich seit Jahrhunderten der Wunderglaube der Menschen nicht verändert hat, oder ob man etwas anderes in den Illustrationen sehen soll als Volkskundler dies tun, wird bisher nicht ganz klar. Der Schwerpunkt liegt jedoch klar auf Parallelen in der medialen Berichterstattung. Den Reportern der Bild, die gerade wieder im UFO-Modus sind, scheint die Sache hingegen klar. Hier spricht man von einer Sensation. Jedenfalls waren die Zeitungen nicht Tage später voll davon in Stralsund, wie Bild meint, sondern das gezeigte Blatt wurde erst 15 Jahre später veröffentlicht und der Macher war niemals vor Ort. Aktuell haben wir auf unserem Blog auch einen Beitrag dazu.

Erste Meldung durch das Museum direkt
» Staatliche Museen zu Berlin: UFO 1665. Die Luftschlacht von Stralsund
» Bild: "Darum ist diese UFO- Ausstellung eine Sensation"
» RBB 24: "Haben die einen schlechten Fisch geraucht oder zu viel Küstennebel getrunken?"
» BZ: "Als die UFOs noch göttlich waren"
» Deutschlandfunk: "Kurator: Hype ja, aber niemand dachte an Aliens"

Tote Kühe

Weit weniger Beachtung fand die Meldung über eine Viehverstümmelung in den USA. Vor allem in den 1990ern Jahren waren die Medien noch voll mit diesen bizarren Geschichten und wenn irgendwo in den USA oder Südamerika ein Rind tot umfällt, werden auch heute noch oft Aliens dafür verantwortlich gemacht. Dabei wird immer wieder von präzisen Schnitten und Blutverlust fabuliert. Doch bisher gab es keinen einzigen Fall, den man nicht hätte auch natürlich erklären können.

» Kurier: "Irrer verstümmelt Kühe: US-Medien verbreiten Alien-Theorie"
» OE24: "Verstümmelte Kühe entdeckt - Aber keine Spuren von Blut: Das Werk von Aliens"

» Bild: "Wieder Kühe verstümmelt: Sind hier Aliens am Werk?"

 

Damit wären wir am Ende für diese Woche. Warten wir ab, was uns diese Woche wieder an fantastischen oder realen Ereignissen rund ums UFO-Thema erwartet. Besuchen Sie doch in der Zwischenzeit unsere sozialen Medien oder kommen im Oktober ins Hohenlohische Cröffelbach zum UFO-Forum. Dort werden auch die Macher dieser Webseite sein.

 

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