UFO Echo KW 47/2021

Leider hat sich die aktuelle Situation in Sachen Corona nicht entspannt, sondern im Gegenteil weiter verschlimmert. Dies merken wir bereits seit Wochen auch in der allgemeinen Berichterstattung zum Thema UFOs und außerirdisches Leben. Allerdings finden wir es dennoch auch richtig, über dieses Thema zu berichten und wenn es weniger spekulative Berichte über UFOs gibt, verzichten wir auch gerne mal darauf.

Ausnahme in der KW 47 war eine Meldung, die sich auf die (fortgesetzte) staatliche Beschäftigung mit UFOs/UAPs in den USA bezieht. Sowas ist natürlich immer eine Meldung wert, auch wenn bislang bei allen staatlichen Untersuchungen bislang nichts Wesentliches oder Dramatisches heraus kam, soweit das bekannt ist. Ob dies mit der Namensänderung nun anders wird, bleibt abzuwarten. Wir sehen da leider etwas schwarz, weil wieder einmal offenbar vergessen wurde, Vertreter der kritischen UFO-Forschung einzubinden, die sich seit Jahrzehnten damit beschäftigen und ggf. mehr berücksichtigen und herausfinden könnten, als Leute die frisch in den Ufologenteich geworfen werden. Immerhin klingt die Ausrichtung der neuen Arbeitsgruppe sehr pragmatisch, ohne dem Kürzel UAP mit drin. Interessant wird sein, inwieweit da dann auch Berichte veröffentlicht werden.

Aus dem Wust der Berichte bringen wir hier nur drei Beispiele, da die Meldungen insgesamt den gleichen Tenor haben:

SNA titelt zu dem Thema: "Pentagon macht Gründung neuer UFO-Arbeitsgruppe mit unaussprechlichen Namen publik". (Link)

Nachrichten-Heute kommt mit der Schlagzeile: "Pentagon gründet neue UFO-Arbeitsgruppe". (Link)

n-tv titelt: "Wichtig für die nationale Sicherheit - Pentagon gründet UFO-Arbeitsgruppe". (Link)

Auch in der Schweiz und Österreich wurde, ähnlich wie bei uns, darüber berichtet. Wichtig ist allerdings immer zu wiederholen, dass das Kürzel UFO nicht mit Fliegenden Untertassen oder außerirdische Raumschiffe verwechselt werden darf. Deshalb wird hier auch von UAPs gesprochen. Dieser Vorschlag wurde von der deutschen UFO-Forschungsgruppe CENAP bereits in den 1980er Jahren vorgeschlagen, um der automatischen Fehlauslegung entgegenzuwirken. Es geht bei dieser Arbeitsgruppe allerdings im Kern darum, herauszufinden, ob (nicht identifizierte) Objekte im Luftraum eine Gefahr für die nationale Sicherheit oder die Flugsicherheit darstellen könnten. Außerirdische Invasoren dürften da zunächst an letzter Stelle stehen, wie auch der UAP-Bericht des Pentagons zuletzt ganz deutlich machte.

Haben Sie jemals ein Buch über UFOs gelesen? Falls ja werden Sie wahrscheinlich auch über Betty und Barney Hill und deren angebliche Entführung durch Aliens gelesen haben. Seit langem ist deren Geschichte ein Teil der UFO-Historie, auch wenn es Hinweise darauf gibt, dass deren berichtete Erlebnisse, auch aufgrund von Widersprüchen und Variationen, keinen realen Hintergrund hatte. Wie dem auch sei, 2021 jährt sich die Story aus dem Jahr 1961 zum sechzigsten Mal und war deshalb der Süddeutschen einen längeren Artikel mit dem Titel: "Es geschah in den White Mountains" wert. (Link)

So alt wie die Ufologie sind auch Scherze, die mit diesem Thema gemacht wurden. Letztens wurde Frankreich mit angeblichen UFO-Landungen und -Videos genarrt, wie man auf MANN.TV unter der Überschrift: "Aliens unter uns" lesen und sehen kann. Unbedingt ansehen! Die Videos wurden in Netz vor der Enthüllung auch heiß diskutiert. (Link)

Leider gar nicht witzig hingegen ist die Geschichte eines Mannes, der sich mit Hilfe von Tätowierungen und OPs in einen Alien verwandeln möchte. Zu diesem Zweck hat er sich nun sogar gesunde Gliedmaßen amputieren lassen, wie u.a. Bild der Frau unter: "Weil er wie ein Alien aussehen will: Mann läßt sich zwei Finger amputieren" berichtete. Unwillkürlich fragt man sich da, ob die Ärzte was am Hirn haben, die sowas mitmachen. (Link)

 

Damit hätten wir auch schon für die KW 47 unserer Chronistenpflicht genüge getan. Wer mehr will, kann sich auch gerne auf unserem Twitter Account informieren. Bitte bleiben Sie gesund!

 

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